Discount Pansions

Discount Pansions

Eine Landkarte der Zukunft entwickeln

03.09.2011, 14:29

"Was kann heute erforscht werden, um im Jahr 2020 besser zurecht zu kommen?", das war die zentrale Frage, mit der sich die Teilnehmer des Zukunftsworkshops auseinandersetzten.

Szálláshelyek, szállás, wellness: Szállodák.hu

Nach einem anfänglichen Brainstorming war schnell klar, dass die erneuerbaren Energien und die Ethik der Forscher im Vordergrund der Diskussion stehen. So verlangen die Jugendlichen mehr ethische Kontrollen in der Forschung und den baldigen sozialen Fortschritt, um die gesellschaftliche Entwicklung voran zu treiben.

Gerade diese drei Hauptthemen, die Medizin, mit all ihren Facetten, die regenerativen Energien und die Lebensqualität in der Zukunft wurden ausgiebig diskutiert. So kam bei der Frage nach der Verantwortung der Forscher und ihrer zukünftigen Rolle in der Medizin die Debatte über die Genforschung auf.

Soll es erlaubt sein Gene zu verändern, und wenn ja, dann nur für die Medizin oder auch für die Nahrungsmittelforschung? Einig wurde man sich nicht, aber dafür schossen immer mehr Sorgen und Hoffnungen für das Jahr 2020 und die Medizin empor. Keiner weiß genau, ob bis dahin ein Krebsheilmittel erforscht sein wird, oder ob Antikörper für jede Krankheit entwickelt werden können, aber genau das ist eine der großen Hoffnungen, die die Teilnehmer für die Zukunft haben. Auch hoffen sie, dass psychische Krankheiten besser gelindert werden können und man dem Altern entgegenwirken kann.

Die Ansprüche an die zukünftige Medizin sind also groß, aber sie scheinen realisierbar, wenn man die Förderung der Wissenschaft und deren Selbstzweck wieder mehr in den Vordergrund stellt. Dass die Medizin mittlerweile auch nur für Profit produziert und nicht forscht um des Forscherwillens wegen, stört viele Jugendliche, gerade die, die selbst in der Forschung ihre Zukunft sehen.

Ähnlich anspruchsvoll sind die Forderungen an die Umweltpolitik und die neue Lebensqualität. Die Meisten nämlich sind sich sehr wohl der Tatsache bewusst, dass die vorhandenen Ressourcen dezimiert werden und es gilt nach Alternativen zu suchen. So bleibt auch die schon lange diskutierte Frage nach den regenerativen Energien nicht aus. Seien es Sonnenkollektoren oder Windräder, bisher hat sich noch nichts wirklich etabliert und der Energiebedarf kann so nicht vollständig gedeckt werden. Eben dieses Problem veranlasst zur vielseitigeren Lösungsfindung in dieser Frage.

Es kann und darf nicht nur Ziel sein auf andere Energien zurückzugreifen, maßgeblich ist auch, dass die vorhandenen Energien effektiver genutzt werden. Einzig der geringere Verbrauch und die technisch besser entwickelten Geräte können dazu beitragen, die Ressourcen auf Dauer zu schützen. Das Verantwortungs-bewusstsein der ganzen Gesellschaft soll also durch die gegenwärtige Relevanz des Umweltschutzes gefördert werden.

Genau diese Mündigkeit der Bürger stand immer im Vordergrund des Lösungsfindungsprozesses beim Workshop. Speziell bei Themen, wie der künstlichen Intelligenz, dem Datenschutz in der transparenten Gesellschaft und der Vernetzung sollte jeder möglichst selbst bestimmt entscheiden, welchen Weg die Gesellschaft gehen soll. Ein Kompromiss sollte jedoch gefunden werden. Gerade bei Fragen der Lebensqualität oder der gesellschaftlichen Grundeinstellung zu Ethik sind Basisdefinitionen nötig, um eine Gesellschaft funktionieren zu lassen.

Das ist genau so gültig für heute wie morgen. Eine Zukunft ohne Erfahrungen und dem Lernen aus Fehlern vergangener Zeit wird also kaum möglich sein. Die Ideen, die für die Zukunftsgestaltung entstehen sind also nur Produkt dessen, was die Welt heute beschäftigt. Eben aus diesem Zusammenhang haben sich die Diskussionen über Verhaltensmanipulation, Motivationsstrategien und den Stand der Bildung ergeben. Sprich man über die Zukunft, spricht man also vorrangig über Visionen und Träume, die Einfluss auf unser heutiges Leben haben.

Die Teilnehmer des Workshops haben genau das wieder bewiesen, denn jeder einzelne brachte unterschiedliche Themen ein, die ihn bewegten und die er in der Zukunft realisiert haben möchte.

Der Kurs also bot Raum und, leider zu wenig, Zeit, die Hoffnungen und Träume, aber auch Ängste unserer Generation im Bezug auf unsere Zukunft fest zu halten. Ob die Ergebnisse nun wirklich in den Futur-Prozess mit einfließen, bleibt abzuwarten, aber sicher ist, dass den Jugendlichen wenigstens für kurze Zeit Gehör verschafft wurde.